News

25.06.2020

Umleitung in Rheine

In Rheine ist der Radweg am Kettlerufer aufgrund von Bauarbeiten bis voraussichtlich Mai 2021 gesperrt. Eine Umleitung...[mehr]


23.06.2020

Corona-Ausbruch bei Fa. Tönnies

Der EmsRadweg führt u. a. durch die Kreise Gütersloh und Warendorf. Aufgrund des Corona-Ausbruchs bei der Fa. Tönnies...[mehr]


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Route Emsradweg

Bild der Emsradweg Route
27. November 2010

5. EmsRadweg-Konferenz in Leer (Ostfr.)


Derzeit schreitet die Weiterentwicklung des EmsRadweges zu einem Premium-Flussfernradweg dank zweier Förderprojekte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in großen Schritten voran. Auf der fünften EmsRadweg-Konferenz wurden die jüngsten Entwicklungen und Ausbli­cke auf die Zukunft der beliebten Radroute vorgestellt und diskutiert.

Gastgeber Bernhard Bramlage, Landrat des Landkreises Leer begrüßte die Teilnehmer und eröff­nete die Konferenz, zu der zahlreiche Touristiker und Vertreter aus allen Regionen entlang des EmsRadweges angereist sind, um sich über den derzeitigen Entwicklungsstand des EmsRadweges und zukünftige Pläne auszutau­schen.

Projektmanagerin Katrin Heimsath präsentierte die neuesten Entwicklungen rund um die ADFC-Qualitätsradroute. Diese konnten vor allem aufgrund der laufenden Förderung durch EFRE-Mittel (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) sowie der finanziellen Beteiligung der anrainenden Kommunen und Kreise umgesetzt werden. Entlang des gesamten Radweges wurde eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, die den Komfort für Radgäste und somit die Attraktivität des EmsRad­weges für Radtouristen erhöhen. Eine Vielzahl der geplanten Rastplätze, Aussichtstürme, ab­schließbaren Fahrradboxen und Kanu­einsatzstellen u.v.m. wurden im Laufe des Jahres 2010 umge­setzt, weitere werden im nächsten Jahr fol­gen.

Um die laufenden und zukünftigen Maßnahmen optimal ausrichten zu können, wurde in diesem Jahr eine umfassende Untersuchung zu Frequenz, Entwicklung und Wahrnehmung des EmsRad­weges durchgeführt. Dr. Rainer Mühlnickel von Böregio präsentierte auf der Konferenz zentrale Erkenntnisse. Dabei erhielt der EmsRadweg für alle Qualitätsmerkmale die Note „gut“. Insbesondere seine Natur, die schönen Orte und Städte, die abwechslungsreiche Strecken­führung und die Ruhe wurden gelobt. Verbesserungsbedarf wurde bei der Ausschilderung, der Distanz zum Fluss, der Gestaltung von Ortsdurchfahrten und fehlender Infrastruktur (Rastplätze, Schutz­hütten, etc.) angegeben. Dies bestätigt die Ausrichtung der aktuellen Maßnahmen, die ne­ben der Errichtung besagter Infrastruktur auch die Erlebbarkeit des Flusses zum Ziel haben.

Den Blick nach vorne richtete abschließend Frank Hofmann vom ADFC Bundesverband. Er griff die aktuellen EFRE-Maßnahmen auf und erklärte, wie es ein Radfernweg es heute schaffen kann, sich erfolgreich auf dem fahrradtouristischen Markt zu positionie­ren.