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05.06.2019

Umleitung an der Schleuse Gleesen

Ab dem 03. Juni 2019 werden im Baustellenbereich für den Neubau der Schleuse Gleesen Kampfmittelräumarbeiten...[mehr]


11.04.2019

Neuer GPS Track

Ab sofort stehen im Download-Bereich unserer Website die aktualisierten GPS-Tracks für die Gesamtstrecke des...[mehr]


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Route Emsradweg

Bild der Emsradweg Route
14. November 2013

7. EmsRadweg-Konferenz am 12. November in Rheine


Platz 8 der am häufigsten gefahrenen Radfernwege Deutschlands, neue lokale und regionale Projekte zur Erlebbarkeit der Natur, jährlich neue Bestmarken bei der Nachfrage sowie neue Kooperationen für eine nachhaltige touristische Entwicklung - die Bilanz, die bei der 7. EmsRadweg-Konferenz von den Referenten gezogen wird, ist breit gefächert und durchweg positiv.

Gastgeber Thomas Kubendorff, Landrat des Landkreises Steinfurt und Bürgermeisterin Angelika Kordtfelder begrüßten die Teilnehmer und eröff­neten die Konferenz, zu der zahlreiche Touristiker und Vertreter aus allen Regionen entlang des EmsRadweges angereist sind, um sich über den derzeitigen Entwicklungsstand des EmsRadweges und zukünftige Pläne auszutau­schen.

Die Geschäftsstelle der Interessengemeinschaft EmsRadweg, die zentrale Aufgaben wie Qualitätsma­nagement, Vertriebskoordination und Marketing wahrnimmt, präsentierte die neuesten Entwicklungen rund um die ADFC-Qualitätsradroute. Neben dem Einzug in die "Top 10 der deutschen Radfernwege" lt. ADFC Radreiseanalyse lässt sich der Erfolg der Radroute vor allem an neuen Quellmärkten, den gestiegenen Kontakten auf der Internetseite, rund 5.000 Downloads der kostenlosen EmsRadweg-App und einem neuen Rekordumsatz bei den Buchungsstellen in Höhe von rund 230.000 Euro festmachen.
Da weniger als 10% aller Radreisen als Pauschale gebucht werden, ist das wirtschaftliche Aufkommen durch den Radtourismus auf dem EmsRadweg noch wesentlich höher. Bereits für das Jahr 2010 wurde die Wertschöpfung von einem unabhängigen Institut auf rund 4 Mio. Euro beziffert. Für das Jahr 2013 ist sie deutlich höher einzuschätzen.
Die Einführung eines Leihrad-Systems im vergangenen Jahr und die Auflage eines neuen Verzeichnisses mit wichtigen Adressen entlang der Route in diesem Jahr sind nur Beispiele dafür, wie Qualität und Service für die Radfahrer weiterhin vorangetrieben werden. Für die künftige Weiterentwicklung der Serviceangebote und Marketingmaßnahmen hat der EmsRadweg in den Sparkassen entlang des EmsRadweges einen wichtigen Kooperationspartner gefunden.

Hartmut Storch von der Biologischen Station Kreis Steinfurt und Thomas Verheyen von der Stadt Emsdetten stellen jeweils Förderprojekte vor, die die Erlebbarkeit der Natur entlang der Ems verbessern und gleichzeitig diese schützen. Das EFRE-Projekt "Ein grüner Stern für den EmsRadweg" beinhaltet neben einer Vielzahl von Renaturierungsprojekten entlang der nordrhein-westfälischen Ems auch Maßnahmen zur Wissensvermittlung durch moderne Medien und eine Wanderausstellung. Diese wird am 27. April 2014 zeitgleich mit der Fahrradsaison beim "Sattelfest am EmsRadweg" in Greven eröffnet.
Das EFRE-Projekt "Emsaue ganz nah" wurde dagegen bereits abgeschlossen. Für rund 900.000 € wurde ein Freiflächenentwicklungskonzept direkt am Stadtrand von Emsdetten umgesetzt. Dabei wurden zum einen durch das Anlegen von Muldenflächen, Uferentfesselung, Auwald-Anpflanzung und Beweidung der Arten- und Biotopschutz gestärkt. Gleichzeitig sind die Auen durch einen neuen Steg, neue Wege, Bänke und Informationsstandorte erlebbarer geworden.

Für die Finanzierung von Marketing- und Qualitätsmaßnahmen wollen die Akteure am EmsRadweg jedoch zukünftig auch neue Wege gehen. Den Schulterschluss mit einer Auswahl von bislang vier weiteren Qualitätsradrouten stellt Kooperationspartner Christoph Lottritz von der Ruhr Tourismus GmbH vor. Unter dem Thema "Dachmarkenpolitik im Fahrradtourismus" präsentiert er erste Ergebnisse, wie z. B. eine Kooperationsanzeige, die in den Medien der Partner-Radwege erscheint, oder eine gemeinsame Google-Adwords-Kampagne. Um alle Synergie-Effekte einer solchen Kooperation ausnutzen zu können, sei das Ziel eine gemeinsame Dachmarke zu bilden.

Auch Karsten Heinsohn von dwif-Consulting, der mit dem neuen Sparkassen Tourismus-Barometer Westfalen-Lippe aktuelle Zahlen und Trends vorstellt, betont, dass die Bündelung von Kräften und die Einbindung der Privatwirtschaft ein zukunftsweisender Weg im Fahrradtourismus ist.

Weitere Informationen zur EmsRadweg-Konferenz:
Geschäftsstelle IG EmsRadweg
info(at)emsradweg.de
Tel.: 0 5257 - 5009 - 124