Mit 40 neuen, qualitativ hochwertigen Leihrädern startet der EmsRadweg in die Fahrradsaison 2012. Um den Gästen auch...[mehr]
lockte bei frühlingshaften Temperaturen eine Vielzahl von Besuchern nach Hövelhof. Gleich fünf Sternfahrer-Gruppen mit...[mehr]
Interessengemeinschaft
Emsradweg
Schloßstr. 14
33161 Hövelhof
Tel.: 0 52 57 - 500 91 24
Fax: 0 52 57 - 500 92 82
Derzeit schreitet die Weiterentwicklung des EmsRadweges zu einem Premium-Flussfernradweg dank zweier Förderprojekte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in großen Schritten voran. Auf der fünften EmsRadweg-Konferenz wurden die jüngsten Entwicklungen und AusbliÂcke auf die Zukunft der beliebten Radroute vorgestellt und diskutiert.
Gastgeber Bernhard Bramlage, Landrat des Landkreises Leer begrüßte die Teilnehmer und eröffÂnete die Konferenz, zu der zahlreiche Touristiker und Vertreter aus allen Regionen entlang des EmsRadweges angereist sind, um sich über den derzeitigen Entwicklungsstand des EmsRadweges und zukünftige Pläne auszutauÂschen.
Projektmanagerin Katrin Heimsath präsentierte die neuesten Entwicklungen rund um die ADFC-Qualitätsradroute. Diese konnten vor allem aufgrund der laufenden Förderung durch EFRE-Mittel (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) sowie der finanziellen Beteiligung der anrainenden Kommunen und Kreise umgesetzt werden. Entlang des gesamten Radweges wurde eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, die den Komfort für Radgäste und somit die Attraktivität des EmsRadÂweges für Radtouristen erhöhen. Eine Vielzahl der geplanten Rastplätze, Aussichtstürme, abÂschließbaren Fahrradboxen und KanuÂeinsatzstellen u.v.m. wurden im Laufe des Jahres 2010 umgeÂsetzt, weitere werden im nächsten Jahr folÂgen.
Um die laufenden und zukünftigen Maßnahmen optimal ausrichten zu können, wurde in diesem Jahr eine umfassende Untersuchung zu Frequenz, Entwicklung und Wahrnehmung des EmsRadÂweges durchgeführt. Dr. Rainer Mühlnickel von Böregio präsentierte auf der Konferenz zentrale Erkenntnisse. Dabei erhielt der EmsRadweg für alle Qualitätsmerkmale die Note „gut“. Insbesondere seine Natur, die schönen Orte und Städte, die abwechslungsreiche StreckenÂführung und die Ruhe wurden gelobt. Verbesserungsbedarf wurde bei der Ausschilderung, der Distanz zum Fluss, der Gestaltung von Ortsdurchfahrten und fehlender Infrastruktur (Rastplätze, SchutzÂhütten, etc.) angegeben. Dies bestätigt die Ausrichtung der aktuellen Maßnahmen, die neÂben der Errichtung besagter Infrastruktur auch die Erlebbarkeit des Flusses zum Ziel haben.
Den Blick nach vorne richtete abschließend Frank Hofmann vom ADFC Bundesverband. Er griff die aktuellen EFRE-Maßnahmen auf und erklärte, wie es ein Radfernweg es heute schaffen kann, sich erfolgreich auf dem fahrradtouristischen Markt zu positionieÂren.