Um den Radlern und den vielen anderen Naturliebhabern des EmsRadweges die Möglichkeit zu geben, die Tier- und...[mehr]
Ab sofort können Besitzer eines i-Phones die EmsRadweg-App im Applestore kostenlos herunter laden. Sie enthält viele...[mehr]
Interessengemeinschaft
Emsradweg
Schloßstr. 14
33161 Hövelhof
Tel.: 0 52 57 - 500 91 24
Fax: 0 52 57 - 500 92 82

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten entlang des EmsRadweges sortiert nach Orten (alphabetische Reihenfolge).
Sie können sich diesen Überblick auch hier als PDF herunterladen und mit auf die Reise nehmen.
Bitte beachten Sie, dass sich Öffnungszeiten zuweilen ändern. Es ist daher sinnvoll, dass Sie sich kurz vor Ihrem Besuch nochmals bei der jeweiligen Sehenswürdigkeit nach diesen erkundigen.
Das Steinhorster Becken gilt als der größte von Menschenhand geschaffene Biotop in Nordrhein-Westfalen. Durch den Verlauf der Ems kam es immer wieder zu Überschwemmungen in den Städten Rietberg und Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh. Man beschloss deshalb im Jahr 1972, im Steinhorster Bruch im Norden des Kreises Paderborn und östlich von Westerwiehe ein Wasserrückhaltebecken zu bauen. Mit Deichen wurde ein Gebiet umschlossen, das von der Ems durchflossen wird. Bei Hochwassergefahr sollte ein Wehr geschlossen werden, so dass sich das Wasser in dem Becken sammeln kann. Bei einer Probestauung stellte man fest, dass sich Wat- und Wasservögel an diesem Becken niederließen. Das Naturschutzgebiet dient als Rast-, Nahrungs- und Mauserplatz sowie als Überwinterungsplatz für durchziehende Vogelarten. Außerdem ist es Brut- und Rückzugsgebiet für Vögel, die für Feuchtgebiete typisch sind.

Wer dem schiefen Kirchturm folgt und durch eines der Gässchen den historischen Kirchenplatz betritt, trifft auf jahrhundertealte Fachwerkhäuser, die rund um die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist angeordnet sind. Das nostalgische Kopfsteinpflaster und der Baumbestand vervollständigen diesen einzigartigen Kirchplatz. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein.

Der Hafen von Ditzum ist eine Besonderheit, da er noch viele ursprüngliche Elemente enthält, die anderswo nicht mehr zu finden sind, so z. B. die 1929 erbaute Bültjer-Werft, eine Spezialwerft für Holzschiffe, die seither mehrfach erweitert und modernisiert wurde. Die Fähreverbindung nach Petkum besteht seit dem Mittelalter. Das heutige Fahrzeug wurde 1926 als Dampffähre erbaut und 1953 mit einem Dieselmotor versehen. Ebenso zu sehen ist eine sogenannte Granatdarre, 1919 erbaut. Sie wurde und wird zur Trocknung des Beifangs (Gammel) für Futterzwecke verwendet.

Kinder lieben Geschichten - hier tauchen sie in die Geschichte ein: Büttenpapier schöpfen wie zu Zeiten Goethes vor mehr als 200 Jahren mit "geheimnisvollen" Wasserzeichen - das ist genauso spannend wie das Ausprobieren verschiedener Drucktechniken. Papierwelt Dörpen - hier ist "Schöpfergeist" gefragt!
Ahlener Straße 1
26891 Dörpen

Die Leher Pünte ist die einzige Seilzugfähre auf der schiffbaren Ems und liegt zwischen den Schleusen Herbrum und Bollingerfähr. Aber täuschen Sie sich nicht: Auf diese Weise wurden früher nicht nur Personen über den Fluss gebracht, vorzugsweise Waren und Tiere fanden auf der Pünte Platz. Heute kann, wer mag, selber Fährmann sein und mitsamt Fahrrad mit der Fähre die Ems queren.

Auf rund 2.000 m² Ausstellungsfläche wird die hochkarätige Sammlung Henri Nannen und Schenkung Otto van de Loo präsentiert mit Werken der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Regelmäßig finden hier auch Sonderausstellungen bekannter Künstler statt.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10.00-17.00 Uhr
Sa, So und an Feiertagen 11:00-17:00 Uhr
an jedem 1. Di im Monat 10:00 bis 21:00 Uhr (Kunstabend)

Im Zentrum der Stadt Emden, im Rathaus am Delft, beherbergt das Ostfriesische Landesmuseum Emden eine im Nordwesten Deutschlands einzigartige kunst- und kulturhistorische Sammlung. Herzstück der Ausstellung ist die Rüstkammer mit ihren 400 Jahre alten Harnischen und Waffen, der bedeutendste Bestand seiner Art in Norddeutschland. Weitere Attraktionen sind die Gemäldegalerie mit Werken niederländischer Meister, die Moorleiche von Bernuthsfeld sowie das Emder Ratssilber. Anhand bedeutender Zeitzeugnisse wird die Vergangenheit Emdens und Ostfrieslands in spannender Form veranschaulicht. Der Kunst-Laden und das Café Karree laden zum Stöbern und Verweilen ein.
Öffnungszeiten:
Di.-So. sowie an Feiertagen 10.00 bis 18.00 Uhr

Zeigt die Karriere des aus Emden stammenden deutschen Komikers OTTO anhand dieses musealen Schmunzelkabinetts.
Öffnungszeiten:
1./2. Januar, 9. Januar bis 4. März und 9. März bis 31. März geschlossen.
3. bis 8. Januar/ 5. bis 8. März/ 1. April bis 31. Dezember: Mo-Fr 09.30 - 18.00 Uhr Sa 09.30 - 14.00 Uhr
1. April bis 31. Oktober So: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Enkings Mühle wurde im Jahre 1802 an Stelle eines baufällig gewordenen Vorgängerbaus, einer hölzernen Bockwindmühle, errichtet und befindet sich seit dem Beginn diesen Jahrhunderts in Familienbesitz. Seit 1928 stellt die Familie Enking in Emsbüren ihren im ganzen Emsland und Westfalen bekannten Pumpernickel her. In der 200 Jahre alten Mühle wird dazu der beste Roggen aus heimischem Anbau geschrotet und unter Zugabe von reinem Wasser nach traditionellem Rezept gebacken. Die Familie Enking bietet Rundgänge durch die Schwarzbrotbäckerei mit einer Verkostung und eine Besichtigung der Mühle aus Bentheimer Sandstein nach Absprache an. Anschließend können Sie im rustikalen Mühlencafé bei einer Spezialität des Hauses, der "Pumpernickeltorte", mit einem guten Kaffee verweilen.

Ein außergewöhnliches Erlebnis ist der Heilkräutergarten des Heimathofes Emsbüren. Frei nach dem Sprichwort "Gegen (fast) jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen" erfahren die Besucher die individuellen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten von 200 verschiedenen Heilpflanzen.
Mai bis Oktober: Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Ludgeristraße 2
48488 Emsbüren
Telefon 05903/ 935758

Beim Emsdettener Venn handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores. Während das Moor über Jahrhunderte intensiv von Menschen genutzt wurde, steht heute dessen Schutz und der Erhalt der zahlreichen gefährdeten moortypischen Pflanzen- und Tierarten im Vordergrund. Im Emsdettener Venn wurde ein Lehr- und Erlebnispfad angelegt, der mit Unterstützung einer Broschüre die einzelnen Stationen und zwei Rundwanderwege kennzeichnet. Die Umweltverbände in Emsdetten arbeiten aktiv an der Erhaltung des Venns und bieten neben dem Lehr- und Erlebnispfad auch Führungen durch das Venn an. Über den "WasserWeg Emsdetten" und den EmsRadweg können Sie auf einem Rundweg über Westum oder entlang des Max-Clemens-Kanals das Venn erreichen.

Das 1985 eröffnete Wannenmacher-Museum zeigt die Geschichte eines alten Handwerks, das ahrhundertelang das wirtschaftliche Leben des Ortes bestimmte. Im Museum werden folgende Themen dargestellt: Küche, das sonntägliche Wohnzimmer, Aufkommen, Verbreitung und Typen der Wanne, die Entwicklung der Wannenmacherei in Emsdetten, die Werkstatt, die Arbeit des Wannenmachers und vieles mehr.
Der Eintritt in das Museum und Führungen innerhalb der Öffnungszeiten sind kostenfrei. Führungen nach Terminvereinbarungen durch den Verkehrsverein.
Öffnungszeiten: täglich, außer montags: 15:00 - 18:00 Uhr; sonntags: 10:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

Das 1993 eröffnete Museum zeigt die Entwicklung Emsdettens vom agrarisch-handwerklich geprägtem Dorf der Weber zur Industriestadt anhand von Beispielen zur Industrialisierung im Textilgewerbe und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Themen der Ausstellung sind u.a.: Hand- und mechanische Weberei, Frauenarbeit in der Textilindustrie, Juteverarbeitung in Emsdetten, Feierabend und Freizeit und vieles mehr.
Der Eintritt in das Museum und Führungen innerhalb der Öffnungszeiten sind kostenfrei. Führungen nach Terminvereinbarungen durch den Verkehrsverein.
Öffnungszeiten des Museums: täglich, außer montags: 15:00 - 18:00 Uhr; sonntags: 10:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

1990 entwickelte die Stadt Emsdetten ein Umnutzungskonzept für das Maschinen- und Kesselhaus der ehemaligen Textilfabrik B.W.Stroetmann und setzte dieses mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW in eine qualitativ hochwertige Gallerie um. Schwerpunkte der Arbeit sind die Kooperation mit anderen kulturellen Einrichtungen der Region, die Förderung junger, herausragender Künstler und Künstlerinnen sowie die Einbeziehung regionalen Kunstschaffens.
Für die ausstellenden KünstlerInnen sind die ungewöhnlichen Räumlichkeiten stets von neuem eine besondere Herausforderung.
Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Donnerstag bis Freitag: 16:00h - 20:00h, Samstag: 15:00h bis 18:00h, Sonntag:11:00h bis 18:00h
Friedrichstraße 3
48282 Emsdetten
Telefon 0 25 72 / 8 90 07
FAX 0 25 72 / 92 06 86

Sehen und hören, riechen und fühlen, kurz: mit allen Sinnen das Moor entdecken und eintauchen in eine einzigartige Landschaft: Im Emsland Moormuseum ist das Moor zum Greifen nahe.
Wie es entstand und kultiviert wurde wird hier eindrucksvoll gezeigt. Das Museum verfügt über ein 30 ha großes Außengelände mit einer renaturierten Hochmoorfläche, welche zu Fuß oder mit Hilfe einer Feldbahn (Streckenlänge 3,4 km) zu besichtigen ist. Im Außengelände findet sich auch der Dampfzug der Fa. Ottomeyer, dessen immense Größe und Leistung weit über das Emsland hinaus für Aufsehen sorgen und der als technisch-historisches Denkmal seinesgleichen sucht. Die im April 2006 neu eröffnete Ausstellungshalle lädt zu einer Zeitreise in vergangene Lebens- und Arbeitswelten ein. Gigantisch: Hier steht der "Mammut", der größte Pflug der Welt.
Geestmoor 6
49744 Geeste (Groß Hesepe)
Telefon 0 59 37 - 70 99 90
FAX 0 59 37 - 70 99 930

Hier kreuzen sich die "alte Fahrt" des Dortmund-Ems-Kanals und die Ems. Der Bau der Kanalüberführung aus Sandstein erfolgte zwischen 1893 und 1897 im Zuge des Baus des Dortmund-Ems-Kanals. Aufgrund der Größe der Schiffe wurde die gemauerte Bogenkonstruktion mit insgesamt vier Bogenöffnungen errichtet. Bereits 1939 aber musste sie aufgrund der hohen Belastung durch eine "Neue Fahrt" mit neuer Kanalüberführung ersetzt und die "alte Fahrt" später abgetrennt werden. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Einen Einblick in die Landwirtschaft im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert vermittelt der Landwirtschaftliche Museumshof Averkamp in Gimbte bei Greven. Auf dem rund 300 Jahre alten Hof wird eine Vielzahl von historischen landwirtschaftlichen Geräten, Maschinen und Werkzeugen präsentiert.
April-Okt.: Sa. + So. 13-18 Uhr
Nov.-März: So. 13-17 Uhr

Im Mittelpunkt der nachgebauten Anlage steht das Haupthaus als Wohn- und Stallhaus. Dieses ca. 18 m lange Pfostenhaus mit seinen schiffsförmig gebogenen Längswänden, schrägen Außenpfosten und seinem stützenfreien Innenraum ist charakteristisch für die Häuser der Sachsen im frühen Mittelalter. Ein Grubenhaus, eine Scheune und ein Heuberg sind weitere Gebäude der Hofstelle, wie ja auch heute zu einem Bauernhaus mehrere Nebengebäude benötigt werden. Handwerksstätten wie ein Töpferofen und ein Brennofen, die nach archäologischen Befunden nachgebaut wurden, vervollständigen die Anlage. Ein Schwerpunkt der Arbeit am Sachsenhof ist der Anbau von Nutz- und Kulturpflanzen im Garten und Feld, sowie von ackerbegleitenden Wildkräutern. Im Bereich der experimentellen Archäologie wird an verschiedenen Projekten gearbeitet.

Das über 350 Jahre alte "Weberhaus" ist der letzte Vertreter einer bis Anfang der Sechziger Jahre fast geschlossenen Fachwerkbebauung. Um so mehr sticht es heute ins Auge. Kurz nach dem 30jährigen Kriegwurde das Ackerbürgerhaus, als sogenanntes Vierstände-Haus erbaut. Stolz reckt es heute seine Fassade zum Gegenüber, einem Parkhaus, hin. In dem liebevoll restaurierten Ensemble, das von einem Torbogen mit schmalem Durchgang verbunden wird, herrscht reges Treiben. Zur Münsterstraße hin lockt ein Buchladen die Passanten. Im angrenzenden Haus an der Daltropstraße ist stilvoll eine Weinhandlung untergebracht.

Die sieben Themengärten erscheinen individuell gestaltet und bieten Inspiration und Information zugleich. Aus der Nähe können die Besucher Wachstum, Blüte und Düfte der Pflanzen erleben oder im Apothekergarten die heilenden Anwendungsmöglichkeiten von über 100 Arzneipflanzen studieren.
Öffnungszeiten: ganzjährig öffentlich zugänglich bis zum Einbruch der Dunkelheit

Der historische Stadtkern von Gütersloh am Alten Kirchplatz liegt etwas abseits der heutigen Innenstadt. Von modernen Passagen und Fußgängerzonen aus führen kleine Gassen zu diesem idyllischen Ort um die Apostelkirche. Genießen Sie alte Bauwerke und wunderbare Ruhe. Führungen sind ebenfalls möglich.

Schule und Kirche, Verkehr und Industrie, Ursprung und Moderne: Wer die historischen Besonderheiten der Dalkestadt entdecken möchte, kommt ins Stadtmuseum Gütersloh.
Öffnungszeiten: Di - Fr, 14.00 -17.00 Uhr und Sa - So, 11.00 -17.00 Uhr

Die Harener Geschichte ist seit Jahrhunderten eng mit der Ems-, Küsten- und Seeschifffahrt verbunden. Der Heimatverein Haren (Ems) e. V. ist Träger des Schifffahrtsmuseums. Zum Museum gehören mehrere Schiffe und ein altes Schleusenwärterhaus. In den Laderäumen der ''Helene'', ''Haren I'' und ''Thea Angela'' sowie im Schleusenwärterhaus ist ein Museum untergebracht. Themen des Museums sind Nautik, Emsschifffahrt, Schiffbau und Harener Geschichte. Der Besucher kann hier Seekarten, Sextanten, Kompasse, Schiffsmodelle und vieles andere mehr entdecken. Sogar ein komplettes Ruderhaus findet man im Laderaum der ''Helene''. Führungen können beim Touristikverein Haren (Ems) oder direkt beim Schifffahrtsmuseum bestellt werden.

Sich wie im sonnigen Süden fühlen, das ermöglicht der Dankern - See mit seiner Hauptattraktion: Einer Wasserski - Seilbahn. Außerdem bieten die Tauch- und Suschulen Schnupperkurse an. Wer es etwas ruhiger mag, fährt mit einem Tret- oder Paddelboot auf den See hinaus.

Herzstück des Areals mit Müller- und Backhaus, restaurierter Motormühle und Bauerngarten ist die Mersmühle von 125, eine vollfunktionsfähige Wall- und Durchfahrtsholländermühle. Ihren Namen verdankt sie dem Mersbach, an dem sie um 1825 errichtet wurde. Die Entwicklung des Getreideanbaus von der Jungsteinzeit bis heute steht im Mittelpunkt der Präsentation "Vom Korn zum Brot".
Öffnungszeiten:
Dienstags: 14.30 -17.00 Uhr
Mittwochs: 10.00 -12.00 Und und 14.30 -17.00 Uhr
Donnerstags: 14.30 -17.00 Uhr
Freitags: 14.30 -16.00 Uhr
Samstags: 14.30 -16.00 Uhr
Sonntags: 14.30 -17.30 Uhr
Sonntags: 14.30 -17.30 Uhr
Öffnungszeiten gelten vom 1. Mai bis 31. Oktober, Gruppenführungen nach Vereinbarung.

Seit über zehn Jahren besteht das private Museum von Heiner und Christa Beckmann. Mit viel Engagement haben die beiden leidenschaftlichen Sammler über 180 Motorräder aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, alte Nutzfahrzeuge und Motorroller sowie mehr als 1000 alte Puppen aus Stoff, Porzellan und Celluloid zusammengetragen.
Öffnungszeiten: von Ostern bis Oktober So 11.00 - 17.00 Uhr;Termine außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich
Beelener Straße 32
33428 Harseinkel (Greffen)
Telefon 02588 – 1381

Zu ausgedehnten Spaziergängen laden die zwischen Ems und Lutter gelegenen Boomberge ein. Das Naturschutzgebiet gehört zu den ehemaligen Ems-Binnendünen, die früher über weite Strecken das Emstal im oberen und mittleren Lauf des Flusses säumten. Heute sind die Boomberge Ziel vieler Radfahrer und Wanderer, um sich in der Schönheit der Natur zu erholen.
Durchzogen wird das von Bäumen bestandene Gelände von Wegen, deren älteste wenigstens 150 Jahre alt sind. In den verschiedenen Bereichen der Boomberge, der Lutteraue, den Sandflächen und Senken, hat sich eine spezifische Flora erhalten mit vielen Arten, die auf der Roten Liste stehen.

In den Jahren zwischen 1185 und 1222 gründeten Bischof Hermann II. zu Münster und sieben westfälische Adelige eines der bedeutendsten Gotteshäuser des Münsterlandes. Es handelt sich um das im spätromanischen Stil erbaute Zisterzienserkloster Marienfeld. Durch Schenkungen, dem Erwerb von Höfen und durch landwirtschaftliche Tätigkeit der Mönche wurde es zu einem der reichsten und begütertsten Klöster des Münsterlandes. Das Kloster war über Jahrhunderte hindurch auch ein Ort der Wissenschaft. Bereits Ende des 12. Jahrhunderts verfügten die Mönche über einen reichen Bücherschatz von 63 Werken mit 75 Bänden. Nach der Säkularisation des Zisterzienserklosters im Jahre 1803 entstand als Staatspatronat die Pfarrei Marienfeld. Ihre prächtige Ausstattung aus der Zeit der Spätgotik und des Hochbarocks locken jährlich viele Touristen und Kunstfreunde nach Marienfeld. Erwähnenswert ist außerdem die 1751 vom Lippstädter Orgelbaumeister Patroclus Möller fertig gestellte Orgel, die im Mittelpunkt der dort stattfindenden Konzerte steht.
Wer gerne in gemütlichen Läden schmökert und Lust auf ausgewählte Weine, Bücher, Musik und Antiquitäten hat, sollte den angrenzenden Klosterladen auf keinen Fall verpassen.
Führungen bitte telefonisch vorab anmelden.
Klosterhof Marienfeld
33428 Harsewinkel (Marienfeld)
Telefon 05247-935172

Im Kapitelsaal der Propstei des 1133 gegründeten Prämonstratenserklosters Clarholz finden heute standesamtliche Trauungen und kulturelle Veranstaltungen statt. In der früheren Küche präsentiert das "Museum in der Kellnerei" Exponate zur Geschichte der Prämonstratenser. Die gesamte Gartenanlage wurde in seinen barocken Grundstrukturen wiederhergestellt. Der Garten konnte im Jahr 2006 mit der Rauminszenierung "Labyrinth- und Lustgarten Nr. 10" des belgischen Künstler Jan Vercruysse noch weiter aufgewertet werden.
Der Garten ist frei zugänglich. Das "Museum in der Kellnerei" ist sonntags geöffnet sowie nach Vereinbarung.

860 als Kanonissenstift gegründet, wurde das Kloster 1208 in ein Benediktinerinnenkloster umgewandelt. Eine Aufwertung erfuhr die Anlage mit der Restaurierung des Klostergartens im Jahre 2005. Er wurde nach gartenkünstlerischen Gesichtspunkten "wieder-erlebbar" gemacht.
Zu Klosterensemblem gehört im Nordflügel die Heimatstube, die einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Kloster und der Gemeinde gibt.
Der Garten ist frei zugänglich. Die Heimatstube ist sonntags von 15-17 Uhr und im Übrigen nach Vereinbarung geöffnet.
Klosterstraße
33442 Herzebrock-Clarholz
Telefon 05245 / 2785

Das Infozentrum an den Emsquellen markiert den Startpunkt des beliebten EmsRadweges und birgt viele interessante und spannende Informationen rund um die Ems und den EmsRadweg. Für ausführliche Informationen klicken Sie bitte hier oder laden Sie hier (PDF) den aktuellen Flyer herunter.
Emser Kirchweg 84
33161 Hövelhof
Telefon 05257-5009-124
FAX 05257-5009-282

Im Ortskern von Hövelhof steht das Wahrzeichen der Gemeinde: das Jagdschloss der Fürstbischöfe zu Paderborn. Erbaut wurde es 1661 von Fürstbischof Dietrich Adolf von der Recke. Das ehemalige Jagdschloss und heute Denkmalgeschütze Pfarrhaus der Gemeinde ist eng mit der Gründungsgeschichte verbunden. Da das Schloss als Pfarrhaus der Gemeinde genutzt wird, ist es leider nur von außen zu besichtigen.
Schloßstraße 9
33161 Hövelhof
Telefon 05257/ 5009-215
FAX 05257/ 5009-282

Nur wenige Meter vom EmsRadweg entfernt liegt das Heimatzentrum OWL. Hier wirkt der Plattdeutsche Kreis Hövelhof und gibt interessante Einblicke in die bäuerliche Lebensweise. Auf über 1000qm Ausstellungs- und Vorführungsfläche lernen Besucher die Handwerkskunst vergangener Tage hautnah kennen.
Öffnungszeiten:
Mi: 14.00 - 17.00 Uhr Freitag: 8.00 - 11.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung möglich.

Die Mühle Jemgum ist eine der ältesten funktionsfähigen Mühlen in Ostfriesland. 1756 baute der Müller Geerd Kreling den schönen zweistöckigen Galerie-Holländer mit einem Reetdach und einem großen Flügelkreuz, den 1955 der Müllermeister Knut Hetzke erwarb und bewirtete. Aus Altersgründen gab er den Landhandel 1996 auf und bemüht sich nun mit einem 1995 gegründeten Mühlenverein das Bauwerk zu pflegen. Infos beim Verkehrsbüro Ditzum.
Kreuzstr. 2
26844 Jemgum
Telefon 04902/ 912000
FAX 04902/ 912001
Bereits 1934 ließ sich Hermann Kemper die Idee der Magnetschwebebahn patentieren. Seit dem hat wurde die Technik fortwährend weiter entwickelt. Auf der weltweit größten Teststrecke für Magnetbahnfahrzeuge erreicht der "Superzug" mühelos Spitzengeschwindigkeiten bis zu 450 km/h.
Lernen Sie die TVE bei einem Besuch der Ausstellungen und des Transrapid-Kinos kennen. Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der 31,5 km langen Versuchsstrecke sind nicht möglich.

Das historische Gebäude wurde 1894 durch die Firma E. und G. Schumacher aus Leer nach Entwürfen von Professor Henrici aus Aachen im deutsch-niederländischen Renaissancestil erbaut. Das Rathaus ist zweifellos das bekannteste Bauwerk von Leer. Marmorböden, Deckenmalereien, Festsääle, Glockenspiel und Ratskeller zeugen von früherem Reichtum. So wundert es nicht, dass das Standesamt im historischen Rathaus auch von Gästen der Stadt gerne für Trauungen gewählt wird. Rathausführungen, ggf. auch mit einem beeindruckenden Blick vom Rathausturm, können in der Touristinformation der Stadt Leer angefragt werden.
Rathausstr. 1
26789 Leer
Telefon 0491/ 91 96 96 -70
FAX 0491/ 91 96 96 – 69

Das Museumsvirtel in der Altstadt bietet mit den Teemueseum, dem Heimatmuseum, dem Samson und dem Böke-Museum vier sehr interessante Museen neben dem historischen Museumshafen.
Ledastraße 10
26789 Leer
Telefon 0491/ 91 96 96 -70
FAX 0491/ 91 96 96 – 69

Der Hafen inmitten der Alt-und Innenstadt lädt zum Bummel an der Uferpromenade, zu einer Hafenrundfahrt oder zum "Shopping" in der attraktiven Fußgängerzone in der Altstadt ein.
Ledastraße 10
26789 Leer
Telefon 0491/ 91 96 96 70
FAX 0491/ 91 96 96 69

Der Pulverturm ist der letzte Zeuge der im 17. Jahrhundert abgetragenen Festung Lingens. Er stammt noch aus dem späten Mittelalter. 1961 wurde er zum Kivelingsfest von der Kivelingssektion ''Die Welfen'' in der romantischen Gartenanlage neu aufgebaut. 1976 entstand der heutige Platz samt Mauer aus Steinen der ehemaligen Stadtmauer. Die barocke Toranlage auf dem Gelände des Pulverturms stammt vom früheren Haus des oranischen Drosten Rutger von Haersolte an der Lookenstraße. Der Turm steht in der Straße Am Pulverturm, süd-östlich des Marktplatzes und gehört mit seinem Außengelände zweifelsohne zu den historischen Wahrzeichen Lingens.

Alte Festungspläne und Waffen, kirchliche Kunst und jüdische Kultur, Mobiliar, Zinngerät und Fliesen lassen die Geschichte der Grafschaft Lingen und der Stadt Lingen lebendig werden. Highlights sind die wechselnden Sonderausstellungen. Das benachbarte Kutscherhaus zeigt emsländische Bau- und Wohnkultur.
Burgstraße 28 b
49808 Lingen (Ems)
Telefon 0591/ 47601
FAX 0591/ 7106824

Eintauchen in vergangene Jahrtausende und Aufbrechen zu archäologischen Entdeckungsreisen - das ermöglicht das Ausstellungszentrum für die Archäologie des Emslandes. Ein nachgebildetes Großsteingrab und Urnengräberfeld sowie eine Vielzahl von Funden wie Schmuck, Keramik und Werkzeuge geben Einblicke in die Besiedelung des heutigen Emslandes von der Steinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Öffnungszeiten:
November bis März: Di-Sa 13.00 bis 17.00 Uhr, So 11.00 bis 17.00 Uhr
April bis Oktober: Di- Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, So 11.00 bis 18.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung.
An der Koppelschleuse 19 a
49716 Meppen
Telefon 05931/ 44-2421

In Meppen erreichen Hase, Nordradde und der inzwischen über 100-jährige Dortmund-Ems-Kanal die Ems. Steile Uferböschungen, Altarme, ausgedehnte Wälder, die Naturschutzgebiete Borkener Paradies und Meppener Weide, Dünenlandschaften, Moore und der Wacholderhain faszinieren die Besucher. Um den Schiffen am Ende des ehemaligen Ems-Hase-Kanals den Abstieg in die Hase zu ermöglichen, baute man dort von 1826 bis 1830 die sogenannte Koppelschleuse. Sie gilt wegen ihrer Zweistufigkeit als technisches Meisterwerk und ist noch heute im ursprünglichen Zustand zu besichtigen. Man spricht von Koppelschleuse, weil durch die Anordnung eines weiteren Tores in der Mitte der Schleusenkammer zwei separate, gekoppelte Schleusenstufen entstanden. Dadurch war man in der Lage, den bei Niedrigwasser der Hase entstehenden Höhenunterschied von über 4,0 m in zwei Etappen zu überwinden. Heute dient die Schleuse nur noch der schadlosen Abführung des oberhalb der Schleusengruppe Meppen aus dem Dortmund-Ems-Kanal anfallenden Sickerwassers.

Bestes Beispiel für das sogenannte Mühlenwandern ist die Höltingmühle in Meppen. Auf ihren heutigen Standort auf der Landzunge zwischen Hase und Dortmund-Ems-Kanal wurde sie 1960 vom oldenburgischen Kanenkamp versetzt. Ungewöhnlich ist ihre Ausstattung mit einer Windrose, die automatisch dafür sorgt, dass die Kappe der Holländerwindmühle in den Wind gedreht wird.
Außenbesichtigung jederzeit möglich.
Am Nachtigallenwäldchen
49716 Meppen
Telefon 05931/ 4969804

Der Bau der Midlumer Kirche erfolgte kurz vor 1200. Sie ist damit eine der ältesten Kirchen Ostfrieslands. Der romanische Glockenturm mit den auffälligen großen Klangarkaden wurde ca. 100 Jahre später errichtet. Wegen des schlechten Baugrundes neigte sich der Turm während des Baus und im Laufe der Zeit immer mehr nach Süden. Der Glockenturm ist trotz Stabilisierungsmaßnahmen heute schiefer als der schiefe Turm von Pisa: sein Neigungswinkel beträgt exakt 6,74 Grad, Pisa kommt nur auf 3,97 Grad. Informationen beim Verkehrsbüro Ditzum.
Denkmalstraße
26844 Midlum
Telefon 04902/ 912000
FAX 04902/ 912001

Der Prinzipalmarkt ist ein Stück lebendige Stadtgeschichte, denn hier schlägt das Herz der alten Hansestadt. Die imposanten Giebel der Kaufmannshäuser bilden eine prächtige Silhouette - unter ihren Bogengängen wird der Einkaufsbummel zum besonders charmanten Erlebnis. An einem Ende wird der Prinzipalmarkt von der alten Marktkirche St. Lamberti überragt. 1536 wurden in den Käfigen an ihrem Turm die Leichen der Wiedertäufer zur Schau gestellt.
Prinzipalmarkt
48143 Münster
Telefon 02 51 - 4 92-27 10
FAX 02 51 - 4 92-77 43

Der Friedenssaal im historischen Rathaus von Münster war während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden Drehscheibe der europäischen Diplomatie und zentraler Schauplatz gesellschaftlicher Ereignisse. Seinen Namen verdankt er dem Abschluss des Spanisch-Niederländischen Friedens, der hier 1648 als Teilfriede des westfälischen Friedens beschworen wurde.
Öffnungszeiten (außer bei offiziellen Veranstaltungen der Stadt):
Di-Fr 10-17 Uhr + Sa, So, Feiertage 10-16 Uhr
Prinzipalmarkt 8 – 9
48143 Münster
Telefon 02 51 - 4 92-27 10
FAX 02 51 - 4 92-77 43

Der St. Paulus-Dom zu Münster ist im Wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Die Domkammer zählt mit ihren Objekten der Goldschmiede- und Textilkunst zu den bedeutendsten Schatzkammern Europas. Besonders zu empfehlen ist auch die astronomische Uhr, ein Wunderwerk des Spätmittelalters, deren Kalender bis in das Jahr 2071 reicht.

Die Meyer Werft ist mit ihren riesigen Kreuzfahrtschiffen der Luxusklasse und deren komplexer Fertigung der Anziehungspunkt Papenburgs. Knapp 300.000 Menschen besuchen jährlich die Meyer Werft: Hier kann hautnah erlebt werden, wie moderner Schiffbau funktioniert. Um den Besuchern einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Meyer Werft von heute und den vergangenen Jahren zu geben, wurde ein Besucherzentrum in Zusammenarbeit mit der Papenburger Tourismus GmbH eingerichtet. Tauchen Sie in die Welt des Schiffbaus ein: Buchen Sie eine Besichtigung der Meyer Werft und informieren Sie sich im Besucherzentrum. Hier können Sie sich aus unmittelbarer Nähe von dem Produktionsprozess und den Glamour der Kreuzfahrtriesen überzeugen. Besichtigungen sind nur nach vorheriger Anmeldung bei der Papenburg Tourismus GmbH möglich (s. Tel.)
Industriegebiet Süd 1
26871 Papenburg
Telefon 0 49 61 - 83 96 0

Stadtgründer Dietrich von Velen informiert "höchstpersönlich" über die Entstehung der Stadt. Die Besucher entdecken interaktiv die Entwicklung von Schiffbau und Schifffahrt in Papenburg. Außerdem bietet der Zeitspeicher die Möglichkeit, einen virtuellen Blick auf das ATP - Prüfgelände zu werfen.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Montag - Samstag: 9.00 bis 18.00 Uhr (Einlass in die Ausstellung bis 17.00 Uhr)
Sonntag: 9:00 bis 16:30 Uhr (Einlass in die Austellung bis 15.30 Uhr)
November bis März
Montag bis Samstag: 9.00 bis 17.00 Uhr (Einlass in die Ausstellung bis 16.00 Uhr)

Die Von-Velen-Anlage ist benannt nach dem Gründer der Stadt, Dietrich von Velen. Die hier aufgebauten und mit altem Mobiliar ausgestatteten Papenburger Häuser zeigen anschaulich die Lebensbedingungen der Einwohner des Ortes in früherer Zeit. Prunkstück des kleinen Freilichtmuseums ist das Papenbörger Hus, das um 1820 errichtet wurde.
Nach einem Rundgang unter fachkundiger Begleitung kann sich der Besucher bei Tee, Buchweizenpfannkuchen und Papenburger Moorwater stärken.
Öffnungszeiten:
15.4. bis 15.10.: täglich 10.00 bis 17.30 Uhr
Ab dem 15. Oktober auf Anfrage geöffnet.
Und bei schlechtem Wetter bleibt die Anlage geschlossen

Der Flora-Westfalica-Park bietet Spiel, Spaß und Vergnügen für Jung und Alt. Als grünes Band verbindet er die beiden Stadtteile Rheda und Wiedenbrück: "Umsonst und draußen" lautet das Motto des ehemaligen Landesgartenschaugeländes. Es besticht durch Blütenzauber, jede Menge Ruhe und Spielspaß ohne Ende. Hier wird Freizeit zum Erlebnis.

Wer einmal mit offenen Augen durch die Wiedenbrücker Altstadt geht, der wird staunen, denn das mehr als 1050jährige-Ackerbürger-Städtchen hat einiges zu bieten. Historische Fachwerkhäuser, prunkvoll verzierte Giebel und reich beschnitzte Fassaden lassen Sie in eine andere Zeit ein- tauchen! Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann lassen Sie sich doch bei unseren verschiedenen Stadtführungen verzaubern!
Öffentliche Führungen: Jeden ersten Sonntag im Monat 11:00 Uhr, sonst nach Absprache.

1179 erstmals urkundlich erwähnt, vereint es gleich mehrere Baustile aus verschiedenen Jahrhunderten. Sehenswert sind unter anderem der bedeutende "Weiße Saal" im Rokokostil, das Tapetenzimmer sowie die kleine Schlosskapelle mit dem Graffiti eines Gefangenen. Lernen Sie das fürstliche Leben doch in einer Schlossführung kennen, es lohnt sich!
Sonntags in den Sommermonaten gibt es öffentliche Führungen, sonst nach Absprache.

Das Landwirtschaftsmuseum in Rhede (Ems), eines der sechs Emslandmuseen, möchte einen Einblick in die mit Muskelkraft betriebene Landwirtschaft vermitteln. Auf rund 1.100 m² Ausstellungsfläche werden Geräte und Maschinen gezeigt, die in der Landwirtschaft in und um Rhede in der Zeit von ca. 1850 bis 1950 in Gebrauch waren. Seit 1980 hat der Heimatverein Rhede (Ems) landwirtschaftliche Geräte gesammelt und überarbeitet. Gemeinde und Heimatverein sind stolz darauf, dass alle Exponate dem Landwirtschaftsmuseum kostenlos überlassen worden sind. 1990 konnte das Museumsgebäude nach der Aussiedlung des nun landwirtschaftlichen Betriebes von der Gemeinde erworben werden. Von 1991 bis 1995 wurde der Hof restauriert und für museale Zwecke hergerichtet. Es erwartet Sie ein modernes und kinderfreundliches Museum.

Die Gedächtniskirche ist gleichzeitig Mahnmal und Gedenkstätte für die Opfer der Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Emsland. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik hat sie sich zudem zu einem Hauptveranstaltungsort der Reihe "Kirchenmusik im Emsland" entwickelt.

Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zum NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft, am linken Ufer der Ems. Die im Jahre 1803 säkularisierte und seit 1978 im Stadtbesitz befindliche Klosteranlage präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt. Aus der Blütezeit der Salzgewinnung stammt die umfängliche Salinenanlage mit dem einst fast 300 Meter langen Gradierwerk, die erste derartige Anlage in Westfalen. 1890 eröffnete man zum bestehenden Salinenbetrieb den Bade- und Kurbetrieb.

Der historische Marktplatz spiegelt nahezu ungestört den Charakter einer mittelalterlichen Stadt wider. Umsäumt von prächtigen Bürgerhäusern ist der Marktplatz im Schatten von St. Dionysius mit seinen Cafés ein beliebter Treffpunkt. Am Marktplatz sind das Haus Becker s (Markt 12) mit Ursprüngen aus dem Renaissancestil, das Pfarrheim St. Dionysius (Markt 14), das Beilmannsche Haus (Markt 15) mit Kanoneneinschüssen aus dem 30jährigen Krieg und das Haus Nienkemper (Markt 2) mit einem Rokokogiebel zu finden.

Nach dem Originalgestaltungsplan typischer münsterländischer Hofstellen schuf Familie Pöpping ihren Lebenstraum - eine nicht alltägliche, museale Anlage mit Denkmalcharakter, die aber keineswegs ein Museum mit einer Ansammlung toter Gebäude und alter Gegenstände ist.
Zu den wichtigsten Gebäuden zählen das ehemalige Doppelheuerhaus, das Backhaus und die Wassermühle. Daneben wurden noch eine Vielzahl weiterer historischer Gebäude wieder errichtet. Bauerngarten, Obstwiese, Hofweide, Flachsteich und Bienenhaus laden zum kleinen Rundgang unter fachlicher Führung ein.
Hier werden unter strenger Wahrung brauchtumspflegerischer und volkskundlicher Aspekte viele ländliche Handwerkstechniken und altes Brauchtum, überlieferte Lebens- und Arbeitsweisen lebendig erhalten, gepflegt und neu vermittelt: Korb- und Stuhlflechterei, Besenbinderei, Holzschuhmacherei, Backen alter Brotsorten, Bierbrauerei, Bildhauerei, Drechslerwerkstatt, Seilerei, dazu verschiedene überlieferte Textilhandwerke.
Interessierte Gäste lädt die Familie zum Zuschauen und Mitmachen ein.
Schulte-Elte-Str. 17
48432 Rheine
Telefon 05975/1760
FAX 05975/927416

Die Bockholter Emsfähre ist eine Überquerungsmöglichkeit für Radfahrer und Wanderer, die südlich von Elte über die Ems führt. Sie wird von einem Rheiner Original, Bernd Poll, betrieben. Das Fährrecht an dieser Stelle besteht seit über 250 Jahren und ist somit eine Besonderheit im Münsterland. Der Fährbetrieb für Personen und Fahrräder ist von Frühjahr bis Herbst an Wochenenden und Feiertagen sichergestellt.
Neben der Anlegestelle der Bockholter Emsfähre ist das gleichnamige Café gelegen, in dem sich die Wanderer und Radwanderer stärken können.
Fährzeiten i. d. R. vom 1. Mai bis zum 1. Oktober: Samstags, sonntags und an Feiertagen 11.00 - 18.00 Uhr, mittwochs 14.00 - 18.00 Uhr.
Zur Bockholter Emsfähre 111
48432 Rheine-Elte
Telefon 05975 - 300230

Der barrierefreie "Gartenschaupark Rietberg" (LGS 2008) bietet vielfältige Spiel, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sowie ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für Besucher jeden Alters. Besondere Highlights sind der Klimapark im Garten der Innovaton, eine nach historischem Vorbild gebaute Schauorgel und ein Hochseilkletterpark. Großzügige Seenlandschaften, üppige Blumenbeete und klassische Themengärten laden zum Betrachten und Verweilen ein.
Öffentlich von 6:00 bis 21:00 Uhr (Verweildauer bis Einbruch der Dunkelheit)

Der Historische Stadtkern ist geprägt durch die geschichtliche Vergangenheit Rietbergs als Grafschaftsresidenz und Landeshauptstadt. Den Mittelpunkt bilden das Historische Rathaus, welches in seiner unverwechselbaren Gestalt als eines der schönsten Westfalens gilt und das ehemalige Rietberger Franziskanerkloster, in dessen Krypta 12 Mitglieder der gräflichen Häuser Ostfriesland, Rietberg und Kaunitz beigesetzt wurden.

Das Bibeldorf der evang. Kirchengemeinde ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt. Der pädagogische Lernort mit seinem Freilichtmuseum macht das Alltagsleben zur Zeit der Bibel erlebbar.

Eine "branntheiße Sache" stellt Ihnen das Saerbecker Kornbrennerei-Museum vor: In dieser ehemaligen landwirtschaftlichen Brennerei, gegründet im Jahre 1812, erfahren Sie, wie aus festen Getreidekörnern flüssiger Münsterländer Korn wird, warum der Zoll sein wachsames Auge auf Kornbrennereien richtet und was der Schnaps mit Rindvieh zu tun hat. Wenn auf einem Bauernhof ein hoher Schornstein steht, ist meist "Hochprozentiger" im Spiel.
Öffnungszeiten: Sonntags, 11.00-12.30 Uhr, freier Eintritt
Termine für Gruppenführungen nach Vereinbarung

Weithin sichtbar steht in der Saerbecker Bauerschaft Sinningen die Windmühle Eilers, eine Wallholländer-Windmühle mit drehbarer Haube aus dem Jahr 1866/1867. Bis 1929 wurde hier das Korn noch mit Windkraft gemahlen. Nach einer umfassenden Restaurierung wird die Mühle seit 2001 als Feuerwehrgerätehaus genutzt. Über die Geschichte der ehemals vier Saerbecker Wind- und Wassermühlen informiert eine Dokumentation im Obergeschoss der Mühle.
Außenbesichtigung jederzeit möglich; Führung / Innenbesichtigung nach Vereinbarung
Sinningen 60 a
48369 Saerbeck
Telefon 02572-952110

Das Gut Stovern wird erstmalig um 1230 erwähnt und ist herrlich gelegen inmitten des Stoverner Waldes. Auf dem Gut befindet sich eine Kapelle, der schon Papst Benedikt XIV Privilegien verliehen hat. Das Gebäude, das auch an zwei Tagen im Monat zur Außenbesichtigung freigegeben ist (Information durch Gemeinde Salzbergen), ist jetzt noch von drei Seiten von einem Wassergraben umgeben. Im angrenzenden Wald findet sich ein Erlebnispfad.

Eine umfangreiche Sammlung gibt interessante Einblicke in die Entwicklung des Feuerwehrwesens. Leiter- und Löschfahrzeuge, Drehleitern, Druck- und Tragkraftspritzen sowie Kleingeräte aus allen Epochen sind vor allem für Technikinteressierte und Oldtimerfans attraktiv.
Öffnungzeiten: Feb - Nov sonntags 10.00 - 17.00 Uhr
Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung
Overhuesweg 18
48499 Salzbergen
Telefon 05976/ 94393
FAX 05976/ 94465

Der kleine, einstöckige Backsteinbau mit hohem Walmdach wurde 1754 von Johann Conrad Schlaun für den bischöflichen Kanzler Engelbert Schücking errichtet. An der Gartenseite beifindet sich ein Mezzaningeschoss - ein erhöhter Mittelrisalit mit Freitreppe. Als Gartenfiguren finden sich Putten - Allegorien der vier Jahreszeiten, wohl von J. Chr. Manskirch (jetzt Abgüsse).
Nur Außenbesichtigung möglich.

1670-78 unter Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen erbaute spätgotische Hallenkirche mit zwei barocken Portalen und reich-haltiger Innenausstattung. Der markante Kirchturm stammt aus dem Jahre 1913/14.
Öffnungszeiten ganzjährig, 10 - 17 Uhr

Anerkanntes EU-Badegewässer mit Strandbad und Funktionsbereichen zum Segeln, Surfen Tretboot fahren und Angeln. Rund um den See weitere Freizeit-möglichkeiten sowie zwei Campingplätze und drei Wochenendhausgebiete.
Betrieb: ganzjährig; Strandbad witterungsabhängig Mai - September

Im ehemaligen Arrestgebäude des Stammlagers dokumentiert die Dauerausstellung "Erinnerung an einen Ort" die Geschichte des Stalag 326 (VI K). Neben ausgesuchten Dokumenten vermitteln besonders die Fotos, die ein ehemaliger Lagerarzt von den sowjetischen Kriegsgefangenen machte, und die seltenen Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen, die unter anderem als Tauschware gegen Lebensmittel dienten, eindrucksvoll den leidvollen Lageralltag, sowie die katastrophalen Lebensverhältnisse im Lager.
In unmittelbarer Nähe zum Durchgangslager für Kriegsgefangene aus der Sowjetunion wurde zu Kriegszeiten ein Gräberfeld mit Massengräbern angelegt, der sowjetische Ehrenfriedhof Kriegstoter.
Über die aktuellen Öffnungszeiten können Sie sich auf der Internetseite www.stalag326.de informieren.
Lippstädter Weg 26
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Telefon 05257 3033

Die ganzjährig schüttenden Sickerquellen der Ems liegen im Naturschutzgebiet Moosheide. Erste Quellen befinden sich dabei im Ortsteil Stukenbrock-Senne.
Der Quellbach entsteht aus einer Vielzahl von Wasseraustritten, die außer auf dem Stadtgebiet von Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) auch auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof (Kreis Paderborn) liegen.
Quellen und Quellbach mit ihrer empfindlichen Vegetation können die Besucher über einen Steg besichtigen.

Hier werden die Besonderheiten der Ems und der Emsquellregion nicht nur dargestellt, sondern erlebbar gemacht. Ausprobieren, Erleben, die Ems aktiv begreifen - von der Quelle bis zur Mündung!
Ein Luftschiff entführt Sie im Erlebnisparcours zu einem Emsüberflug von der Quelle bis zur Mündung, Sie messen Strömungen und lernen Regionen, Menschen und Tiere kennen, die entlang und in der Ems leben. Im Ems-Erlebnisgarten können Sie Ihre Füße in die Nordsee eintauchen und die Ems bewundern, durch die Regionen wandern und sich im Strandkorb im Sand von Ihrer Radtour auf dem EmsRadweg ausruhen.
März: Sa - So 10.00 - 17.00 Uhr
April - Oktober: Di - Fr 14.00 - 16.00 Uhr und Sa - So 10.00 - 17.00 Uhr
November: Sa - So 10.00 - 17.00 Uhr
Dezember - Februar: Geschlossen
Besichtungen für Gruppen ab 5 Pers. Sind auch mit vorheriger Anmeldung außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Barbaraweg 1
33758 Schloß Holte-Stukenbrock (Stukenbrock-Senne)
Telefon 05207 8905-105

Hauptanziehungspunkt ist das Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes (Entstehung um 1370,1654 Grundsteinlegung der barocken Wallfahrtskapelle durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen. Die benachbarte Propsteikirche St. Clemens ist eine spätgotische Hallenkirche westfälischen Typs, Bauzeit 1522-1558, 1865 Abbruch des Kirchturms, 1876 Fertigstellung des neuen Kirchturms (Neugotisch).

Mit einem neuen Namen für das ehemalige Heimathaus Münsterland und das Krippenmuseum beginnt Ende 2011 eine neue Epoche in der Museumsgeschichte.
Mit einem Anbau für das Telgter Hungertuch verändern sich nicht nur die Räume des Museums, auch die Inhalte der komplett neu konzipierten Ausstellungen weisen in eine neue Richtung. In Zukunft wird das Museum die religiöse Praxis in ganz Westfalen zeigen. Damit wandelt sich das Museum von einem Heimathaus zu einem volkskundlich ausgerichteten Religionsmuseum, welches das religiöse Handeln der Menschen in Westfalen in Geschichte und Gegenwart erklärt. Viele Informationen sind allgemeiner Natur und weisen weit über Westfalen hinaus.
Öffnungszeiten:
Täglich (außer montags)11 - 18 Uhr
Während der Krippenausstellung täglich10 - 18 Uhr
Sonderregelungen an Feiertagen: am 25. Dez. und Neujahr von 14 - 18 Uhr,geschlossen am 24. und 31. Dezember,Ostermontag u. Pfingstmontag geöffnet

Im Straßenraum der Altstadt verteilt, bietet sich dem Besucher die Möglichkeit sich anhand von Kleinkunstwerken mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Stadtgeschichte auseinander zu setzen. Die Kultur-Spur aus roten Pflastersteinen weist den Gästen den Weg.

Fast alle deutschen Hochleistungs-Pferdesportler, die heute im Rampenlicht der Olympischen Spiele, der Welt- oder der Europameisterschaften stehen, haben beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) in Warendorf trainiert. Besuchermagnet ist aber vor allem das 1826 vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. gegründete NRW-Landgestüt, das Zentrum erfolgreicher Pferdezucht und qualifizierter Reitausbildung in Westfalen. Die Väter vieler berühmter Pferde sind hier zu Hause. Besonderer Anziehungsmagnet sind die jährlich stattfindenden Hengstparaden im September und Oktober.
Mo-Fr 8.00-12.00 Uhr
Mo,Di, Do, Fr 15-17 Uhr
Sa 08.00-12.00 Uhr
Öffentliche Führungen: April - Oktober jeden Sa u. So 10 Uhr 2 Stunden in Verb. mit der historischen Altstadt. Individuelle Führungen nach Vereinbarung.

Auf dem Grundriß eines mittelalterlichen Straßenbilds zeigen sich alle Formen des norddeutschen Bürgerbaus mit mehr als 600 denkmalgeschützten Häusern und vier Stadtkirchen, darunter St. Laurentius als Westfälische Hallenkirche.
Öffentliche Führungen: April - Oktober jeden Sa u. So 10 Uhr, 2 Stunden in Verbindung mit dem NRW-Landgestüt. Individuelle Führungen nach Vereinbarung.

Die Stiftskirche bildet das historische Zentrum von Freckenhorst. Besonders sehenswert: Der romanische Taufstein und die Krypta mit dem Grabmal der Geva. Die Stiftskammer birgt Schätze aus der Stiftseschichte.
Öffnungszeiten täglich 08.00-18.00 Uhr
Individuelle Führungen nach Vereinbarung
Stiftsmarkt
48231 Warendorf (Freckenhorst)
Telefon 02581 / 7877-00

Deutschlands größte Eisenbahnbrücke ist mit ihren 335,4 m Länge, einem Schiffsdurchlass von 25 m, einer Schienenhöhe von 7,30 m über NN, sowie einem Klappteil von 29,1 m eine technische Sehenswürdigkeit.
Für die Schiffsüberführungen der Meyer Werft muss das Mittelteil mit einem Schwimmkran herausgenommen werden. Die Friesenbrücke verbindet Weener mit der Gemeinde Westoverledingen und der Deutschen Fehnroute.
Sie kann mit dem Fahrrad überquert werden.
Betriebszeiten der Friesenbrücke ab dem 13.01.:
(nur zu diesen Zeiten können Fußgänger und Radfahrer die Brücke überqueren)
06:15 bis 09:35 Uhr; 10:35 bis 17:35 Uhr; 18:35 bis 23:00 Uhr

Das Organeum im staatlich anerkannten Erholungsort Weener, Norderstr. 18, liegt inmitten der reichsten historischen Orgellandschaften der Welt. Beheimatet in einer vorbildlich restaurierten bürgerlichen Stadtvilla aus dem späten 19 Jhd., bietet sie Einblicke in diese reiche Orgelkultur. Hier werden Kurse, Seminare, Konzertreihen und Exkursionen angeboten. Im Hause befindet sich eine bedeutende Sammlung historischer Tasteninstrumente. Öffnungszeiten: Di-Do: 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und nach Vereinabrung

Früher ein Armenhaus, beherbergt das alte dreiflügelige Gebäude aus dem Jahre 1791 in der Neuen Straße heute das Heimatmuseum Rheiderland. Es ist eines der ältesten Museen Ostfrieslands und gibt Einblicke in die Kulturgeschichte des Rheiderlandes. Lassen Sie sich prähistorische funde zeigen und informieren Sie sich über die Landschaft des Landstriches zwischen Ems und der niederländischen Staatsgrenze. Öffnungszeiten: Di, Sa und So: 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr In den Wintermonaten November bis März ist das Museum nur auf Anfrage geöffnet.

Weeners Altstadtmeile ist geprägt von Bauten des 18. und 19. Jhd. Dies spiegelt sich an viele Stellen in der Altstadt wider. Barocke stadthäuser, prachtvolle Villen und ganze Stadthauszeilen finden sich z.B. in der Norderstraße. Das Hafenbecken wurde um 1570 angelegt. An beiden Seiten rahmen mittelständische Bürgerbauten, Kleine-Leute-Häuser und Speicher den Hafenbereich mit teilweise historischen Schiffen ein.
Öffnungszeiten:
vom 01.05.-30.09.: Mo 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Di-Do 08.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Fr 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr
vom 01.10. bis 30.04.: Mo 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Di-Do 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Fr 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Das Schulmuseum ist ein Schulgebäude mit einem Glockenturm und zwei Klassenräumen aus dem Jahre 1904. Gäste können hier, wie in alten Zeiten, an einer Unterrichtsstunde teilnehmen und so noch einmal die "hölzerne Schulbank" drücken, außerdem wechselnde Ausstellungen zur Schulgeschichte.
Leerer Straße 7-9
26810 Westoverledingen
Telefon 0 49 55 - 49 89

Eine Windmühle, ein Müllerhaus und ein Backhaus bilden das Mühlen-Ensemble, welches direkt an der Deutschen Fehnroute liegt. Im Müllerhaus kann die Sammlung "Omas Küche" mit über 800 historischen Küchengegenständen bewundert werden. Das Innenleben der Mühle ist original erhalten und dient heute auch als Kulisse für Heiratswillige.

Im Freizeitpark "Am Emsdeich" findet der Gast einen Naturbadesee, großzügige Liegewiesen, ein Planschbecken, einen großen Spielplatz, einen Disc-Golf-Parcours sowie eine Komfort-Campinganlage. Ein historischer Dorfplatz mit wieder aufgebauten Dorfhäusern, einem Restaurant und dem Museums-Bauernhaus Neemann runden das Angebot ab.
Deichstraße 7A
26810 Westoverledingen
Telefon 04955 / 92 00 40
FAX 04955 / 92 00 41
