News

25.05.2016

Sperrung der Friesenbrücke

Die Friesenbrücke bei Weener bleibt bis auf weiteres gesperrt. Die Ems kann zur Zeit alternativ nur in Papenburg oder...[mehr]


16.03.2016

Saisoneröffnung am EmsRadweg

Am 24. April findet das diesjährige Fest zur Saisoneröffnung am EmsRadweg in Meppen statt.Zusammen mit dem Anradeln im...[mehr]


Bildlink zur Webseite www.deutschlands-flussradwege.de

Route Emsradweg

Bild der Emsradweg Route

Kanufahren auf der Ems

Foto Rad-Kanu-Gruppen EmsRadweg

Einmal die Ems hautnah erleben und das Rad für eine Weile gegen ein Kanu eintauschen - das ist eine tolle Abwechslung während einer Radreise und ermöglicht eine Perspektive ganz anderer Art.

In den folgenden Abschnitten finden Sie die wichtigsten Informationen über das Thema Kanufahren auf der Ems:

Sicherheit
Das Paddeln auf der Ems ist auf dem überwiegdenden Teil des Flusses ungefährlich und auch von Anfängern gut zu meistern. Die Charakteristika der unterschiedlichen Abschnitte wird weiter unten beschrieben.
Um das verbleibende Restrisiko nochmal wesentlich zu minimieren empfehlen wir bei Kanufahrten grundsätzlich Schwimmwesten zu tragen. Diese werden von den Kanuveranstaltern bereitgehalten. Halten Sie sich darüber hinaus an etwaige spezifische Sicherheitshinweise des Kanuanbieters für die von Ihnen gewählte Strecke.

Kanufahren mit Kindern
Erwachsene Paddler müssen schwimmen können. Kleine Kinder die noch Nichtschwimmer sind, müssen eine geeignete Rettungsweste tragen. Die Kanuanbieter halten spezielle Kinderwesten für ihre Gäste vor. Die Erwachsenen, die diese Kinder im Boot haben, sollten selber sicher sein. Mit Kindern eher kürzere Strecken wählen, 2-3 Stunden ist eine optimale Zeit. Bei wesentlich längeren Touren kann Langeweile aufkommen.

Ausrüstung
Wenn Sie ein Kanuprogramm buchen oder ein Kanu mieten wird der Veranstalter Sie mit Kanu, Schwimmwesten, Paddel und einem wasserdichten Behältnis (Tonne oder Packsack) ausstatten. Darüber hinaus empfiehlt sich folgende persönliche Ausstattung:

  • Robuste Freizeitkleidung
  • geeignetes Schuhwerk (Sandalen, Sportschuhe)
  • Wechselkleidung (in einem wasserdichten Gepäckstück)
  • Regenschutz
  • Sonnenschutz (Mütze/ Hut, Sonnencreme, evtl. Sonnenbrille)
  • Brillenträgern empfehlen wir ein Brillenband
  • Trinkflasche
  • Snack oder Picknick (abhängig von der Länge der Tour)

Teure, wasserempfindliche Technik (Smartphones, Nintendo,...) die Sie auf der Tour nicht unbedingt benötigen, lassen Sie am besten zu Hause.

Paddeln - wie geht das überhaupt?
Bei der Buchung eines Kanuprogramms oder der Kanumiete bei einem professionellen Anbieter erhalten Sie eine Einweisung in die Paddeltechnik. Es gibt auch die Möglichkeit einen erfahrenen Kanuguide an zu heuern, der Ihre Gruppe auf dem Wasser begleitet.

Kanu und Fahrrad
Auf verschiedenen Streckenabschnitten der Ems werden für Radfahrer Kanutouren inklusiv Radtransport angeboten. Das heißt, am Ende der jeweiligen Kanutour erwartet Sie ihr treuer Drahtesel für die Weiter- oder Heimfahrt.
Buchen können Sie eine solche Kanu-Etappe bei unseren Buchungsstellen oder bei verschiedenen Kanu-Anbietern entlang der Ems.

Naturschutz
Die Ems ist zu großen Teilen in Nordhrein-Westfalen Naturschutzgebiet. Aber auch dort, wo keine speziellen Schutzzonen ausgewisen sind, sollte unbedingt Rücksicht auf die Natur genommen werden. Mit großem Aufwand und sehr guten Erfolgen sind in den letzten Jahren zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt worden. Paddler üben eine Natursportart aus und sind somit dem Schutz der Umwelt verpflichtet. Die Einhaltung der entsprechenden Regeln ist deshalb Ehrensache! Generell gilt:

  • Nur an ausgewiesenen Ein- und Ausstiegstellen oder Pausenplätzen anlegen.
  • Altarme nicht befahren (wichtige Ruhezonen für Tiere).
  • Müll am Ende der Tour bitte mitnehmen und vorschriftsmäßig entsorgen.
  • Lärm vermeiden!
  • Kein wildes Zelten oder Lagern am Ufer!
  • Insbesondere Sandbänke nicht betreten!
  • Uferabbrüche mit Nisthöhlen (Uferschwalben, Eisvogel...) zügig und ruhig passieren.
  • Stillwasserbereiche mit Vegetation ("Seerosen", Schilf...) bitte nicht durchfahren. (wichtige Laichplätze für Fische und Amphibien)
  • Vor allem im Frühjahr, wenn die Vögel Junge führen, sensibel verhalten.
  • Flüchtenden Tieren Raum lassen, nicht verfolgen!

Bei einer Kanutour auf der Ems kann man die Besonderheiten der Flusslandschaft aus der Perspektive des Flusses erleben. Die Chancen für die Sichtung von Tieren (Zahlreiche Wasser- und Watvogelarten, Bisam, Nutria, Ringelnattern...) sind, bei entsprechendem Verhalten, sehr hoch, denn im Kanu kann man wesentlich leiser unterwegs sein als an Land. Und auch unsere Mitmenschen gehören dazu. Andere Paddler bitte nicht in ihrem Naturerlebnis beeinträchtigen, und auf unerfahrene Paddler Rücksicht nehmen und im Zweifelsfalle "Vorfahrt gewähren".

 

Kanufahren im Münsterland

Titelbild Flyer Paddelkarte Kreis Warendorf und Kreis Steinfurt

Die Ems steht in Nordrhein-Westfalen fast auf ihrer gesamten Länge unter Naturschutz. Sie ist geprägt von naturbelassenen Uferzonen mit einer vielfältigen Flora und Fauna.

Hier gelten besondere Befahrensregeln, die sie in dem folgenden Flyer entnehmen können. Die gekennzeichneten Kanu-Einsatzstellen finden Sie auch in unserer interaktiven Karte verzeichnet.

Sonderbereiche
Bei Touren auf den als besonders sensibel eingestuften Abschnitten der Ems zwischen den Einsatzstellen MS1 (Ringemann) und ST1 (Gelmer) sowie ST 9 (Bockholter Fähre) und ST 12 (zw. Mesum und Rheine) bestehen folgende Sonderreglungen:

Es besteht Anmeldepflicht von Kanutouren an Wochenenden und Feiertagen zwischen 01.Mai und 31. Oktober. Wenn eigene Kanus verwendet werden, nehmen die Verkehrsvereine der Anliegergemeinden die Anmeldungen entgegen (s. Orte). Wenn Sie Kanus mieten, wird der Kanuveranstalter die Anmeldung für Sie übernehmen. Mitglieder von Kanuvereinen können sich über den Landeskanuverband NRW anmelden.

Grund für die Anmeldung ist eine Kontingentierung (max. 100 Kanus/Tag). Auch wenn diese in der Vergangenheit nicht erreicht wurde, so ermöglicht diese Regel doch einen kontrollierten Schutz für diesen sensiblen Abschnitt.

Gruppen ab 11 Personen müssen in den genannten Abschnitten von einem ökologisch geschulten Führer begleitet werden.

 

Kanufahren im Emsland

Foto Flyer Paddelparadiese Emsland

Ab Rheine ist die Ems schiffbar, d. h. dass sich der Paddler ab hier die Ems mit motorisierten Booten teilt. Zu diesen zählen ab der Zusammenführung von Dortmund-Ems-Kanal und Ems bei Gleesen auch die größere Berufsschiffahrt. Es gilt die Binnenschiffahrtsordnung.

Viele Seitenarme und -kanäle der Ems sowie die Hase bieten aber auch verkehrsarme Alternativen für ungeübte Paddler.

Im südlichen Emsland begegnen dem Paddler immer mal wieder Wehre und Schleusen. Diese machen die Tour abwechslungsreich und stellen einen besonderen Charme dar. Sie erfordern aber auch eine erhöhte Aufmerksamkeit.
Bitte beachten Sie: Motorisierte Boote haben in Schleusen stets Vorfahrt. Wehre sollten auch bei geringer Stauhöhe grundsätzlich nicht befahren sondern umtragen werden, da ihre Gefährlichkeit nicht von außen abzuschätzen ist.

Im nördlichen Emsland sind ab Meppen die Ems und der Dortmund-Ems-Kanal in langen Abschnitten identisch. Hier verkehren auch große Berufsschiffe von denen Kanuten Abstand halten sollten. Auf Strecken mit starkem Schiffsverkehr sind Gruppen (Paketfahrten) untersagt.
Unterhalb der Schleuse Herbrum unterliegt die Ems der Tide (Hoch- und Niedrigwasser). Dieser Abschnitt ist aufgrund seiner Strömungsverhältnisse nur für erfahrende Paddler geeignet.

Ausführliche Informationen zum Kanufahren im Emsland können Sie dem Flyer "Paddelparadiese Emsland" entnehmen.